16.01.2020, von A. Hasenöhrl

Jahresanfangsübung

Zum ersten offiziellen Dienst im neuen Jahr hatte sich der Zugführer ein Übungsszenario für seine Helfer ausgedacht.

Angenommen wurde eine Massenkarambolage auf der Autobahn mit 25 beteiligten Fahrzeugen, die Feuerwehr war bereits vor Ort. Am Unfall beteiligt war auch ein mit Gefahrgut beladener LKW.

Dieser musste zunächst von zwei Helfern unter Atemschutz erkundet werden. Nach kurzer Lagefeststellung, konnte Entwarnung gegeben werden. Es handelte sich um Gasflaschen mit Stickstoff, die nicht beschädigt waren und von denen keine Gefahr ausging. Dann konnten die anderen Helfer an der Einsatzstelle eine Beleuchtung aufbauen und den Brandschutz sicherstellen. Von der „Feuerwehr“ wurden die THWler dann zu einem PKW gerufen, in dem sich zwei verletzte Personen (Übungspuppen) befanden. Diese sollten aus dem Auto befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden. Der verunfallte PKW war zwischen zwei LKWs eingeklemmt. Nachdem sich herausstellte, dass der vordere LKW noch fahrtüchtig war, wurde dieser um einige Meter nach vorne gefahren, um besseren Zugang zu den Patienten zu haben. Danach konnten auch bereits von Hand einige Trümmerteile von dem Auto entfernt werden. Der hintere LKW wurde mithilfe der Seilwinde des GWK 1 ebenfalls nach hinten weggezogen, sodass die beiden Verletzten schließlich nach hinten aus dem Fahrzeug heraus auf eine Trage gezogen werden konnten. Die beiden bewusstlosen Patienten wurden schließlich an den Notarzt übergeben. Damit war die Übung für die Helfer des THW BGL beendet.

Anschließend wurde noch eine kurze Ausbildung gemacht, wie man mithilfe des hydraulischen Spreizers und Ketten das Lenkrad eines PKW nach oben ziehen kann. Dann konnte aufgeräumt und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt werden.


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