16.07.2020, von A. Hasenöhrl/K. Krause

Tiefbauunfälle

Retten und bergen verschütteter Personen sowie Notinstandsetzung sind Kernaufgaben des THW. So stand vergangenen Donnerstag das Thema Tiefbauunfälle auf dem Dienstplan.

Nach einer kurzen Theorieeinheit zu den Grundlagen, ging es für die Helfer ans Eingemachte. Der Ausbilder hatte mit der Rettungsspinne einen 3 Meter tiefen, 3 Meter langen und 80cm breiten ungesicherten Graben am Gelände der THW Unterkunft angelegt. „Herr Holzmann“ (die hölzerne Übungspuppe) war bei Grabarbeiten in den Schacht abgestürzt und musste nun gerettet werden. Um die Grube sicher betreten zu können, wurde mit den Mitteln des GKW1 ein senkrechter Schachtverbau erstellt. Der Bodenaufbau besteht an der Stelle aus ca. 50cm Humus Oberboden und darunter Kies, was dazu führte, dass immer wieder Kies nachrutschte. Da es in Strömen regnete und langsam dunkel wurde, musste besonders auf eine strukturierte Geräte- und Materialablage geachtet werden. Um 21:00 Uhr war der Verbau fertig gestellt und Herr Holzmann konnte mit der Bergeschleppe gerettet werden. Anschließend galt es, das Material wieder zu säubern, trockenzulegen und im GKW zu verstauen um die Einsatzbereitschaft wiederherzustellen.


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